1./2.Tag 23./24.02.2018

Unsere Herberge

Hallo , Wir melden uns vom Hainzenberg am Gerlosstein.

Unsere 12-stündige Anreise ab  Freitag 21 Uhr führte uns zunächst in die Rhön. Dort stieg gegen Mitternacht eine weitere Gruppe mit 43 Schülern und Betreuern in den Bus. Die Nachtruhe verlief relativ ruhig, Entspannung sieht anders aus. Doch in den frühen Morgenstunden erfreute uns beim Blick aus dem Busfenster die winterliche Landschaft im Zillertal. Gegen 8.30 Uhr trafen wir an unserem Zielort Hainzenberg am Fuße der Bergbahn ein. Das für Wiederholer übliche Prozedere setzte ein: Skimaterial ausleihen,  31 Personen und deren Gepäck  in die Gondel verfrachtenund dann.... staunend in die Winterwelt am Gerlosstein eintauchen. Verschneite Bäume, gut präparierte Pisten und unser Gasthof empfingen uns.     ( C.M.)

Die Hausherren wiesen uns in die Hausordnung ein.Dann gab es Mittagessen und die Zimmer für die Gruppen wurden verteilt. Warm angezogen und mit Skiern bepackt, starteten wir gegen 14 Uhr zu unserem ersten Abenteuer auf der Piste.Eingeteilt in Anfänger und Fortgeschrittenen Gruppe. Die Anfänger  probierten den ungewohnten Umgang mit den "Brettern" an den Füßen, Die Fortgeschrittenen griffen bekannte Fahrtechniken auf und wiederholten diese.  Am Abend genossen wir das übliche Süppchen zum Abendbrot und ließen den Tag mit Gemeinschaftsspielen ausklingen. Müde und zufrieden gingen wir zeitig schlafen. (Lavinia, Kim, Laura, Hannah)

 

 3.Tag: Sonntag, der 25.2.2018

5 Uhr - Termin vor dem TV, um das olympische Eishockey -Finalspiel zwischen Deutschland und Russland live zu erleben. Spannende Minuten mit Jubel und Bangen, am Ende Freude über die Silber statt Frust über verlorenes  Gold (C.M.)

Die Anfänger:  Noch ging es antrengenderweise zu Fuß mit Skiern auf dem Buckel zur Piste. Auf der Tubing-BahnDank des gestrigen Übens fiel das Anziiehen der Skier und "Rollerfahren" schon leichter.Auf dem Babyhang übten wir "Pizza"- und "Eieruhr"- Fahren. Mit dem "Zauberteppich" ging es leichter bergauf, leider oft mit vielen Stopps.Vor dem Mittag durften wir als Belohnung  mit den Tubes die Bahn herunterdonnern. Dann war Mittagspause, Sachen trocknen oder wechseln. 14 Uhr ging es wieder auf die Piste. Nun hatten wir den Dreh besser heraus und fuhren Slalom zu Paaren und  in der Kette. Zufrieden mit uns beendeten wir diesen ersten richtigen Tag auf dem Hang.                            (Niklas P. und Gruppe)

Die "Könner"

Wir in der "Könner"-Gruppe mussten uns am ersten richtigen Skitag genau wie die anderen Gruppen erst einmal wieder ans Skifahren gewöhnen und starteten deshalb auf der blauen Piste. Schon vor dem Mittag trauten wir uns erstmals dieses Jahr auf die rote Piste. Hier wollten wir unsere Technik verbessern und freuten uns auch sehr darauf, mit mehr Tempo fahren zu können. Bis zur Mittagspause lief alles wunderbar. Am Nachmittag ging es auf die Sonnenalm, wo sich das ändern sollte: Skilehrer Herr Schorcht und die anderen, glücklicherweise wenigen, Skifahrer auf der Piste konnten unsere kinoreifen Stürze (mit über den ganzen Hang verteilter Skiausrüstung oder ungeplant engem Kontakt mit dem Tiefschnee) bewundern und deren Spuren (ein zurückgelassener Skistock) entdecken. Es ist aber keinem was passiert, der Rest des Tages verlief unfallfrei und wir hatten viel Spaß. (Josefine und Gruppe)

4.Tag, Montag , den 26.2.2018

12 Uhr - Die Anfängergruppe kommt gerade vom Hang, Finger und Füße sind kalt. Skifahren lernen bei -12°C ist wirklich nur was für die Harten. Aber alle sind ob ihrer schnellen Fortschritte gut drauf. Erstaunlich schnell hat die Gruppe heute die blaue Piste erobert. Dazu war die Erstnutzung des Schleppliftes Voraussetzung. Mit Hilfe der Fortgeschrittenen-Gruppe, die jeweils einen Skianfänger beim ersten Mal begleitete, war das kein Problem. ALLE sind am Lärchkopf oben angekommen, ohne aus dem Lift zu fallen!!!  Respekt und Lob von Skilehrerin  Frau Müller - eine Laola-Welle bitte! Auch die Sonne lachte verschmitzt hinter den Wolken  :-)   Nun ist "Auftauen ", Zimmer in Ordnung bringen und Mittagessen angesagt. Dann gehts wieder auf den Hang. Wie gesagt: Nur die Harten ......:-)    (C.M.)

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Das In-die-Skischuhe-Schlüpfen fiel mir heute morgen etwas schwer, aber das war nicht weiter schlimm, denn es ging auch für uns "Anfänger" endlich auf die große Bahn. Es war toll, endlich eine längere Strecke fahren zu können, da die Kinderbahn so kurz ist. Erstaunlicherweise fiel niemand aus dem Schlepplift und wir konnten oben einen schönen Ausblick ins Tal genießen. Wir fuhren die Piste mehrmals hinunter und übten unter anderem die Gewichtsverlagerung. Obwohl ich zwei Socken übereinander trug, waren meine Zehen irgenwann so kalt, dass ich sie nicht mehr gespürt habe. In der Mittagspause konnte ich meine Füße auftauen und es gab eine leckere Suppe und Germknödel. Am Nachmittag fuhren wir wieder Ski und fielen doch noch aus dem Lift (nix passiert!). Am Ende des Skitages fuhr ich mit einigen aus dem Gruppe die ganz steile Strecke, wo man hohe Geschwindigkeiten erreicht. Am Abend stand dann noch Hausaufgabenzeit auf dem Programm. Insgesamt war es ein gelungener Tag :). (Peter)

Gruppe "Könner": ...Den Vormittag nutzten wir fast vollständig zum Carven üben auf der roten Piste vom Arbiskogel hinunter und fuhren auch auf der Sonnenalm. Vor dem Mittag und am Nachmittag stürzten wir uns in insgesamt drei Talabfahrten, die anders als in den letzten Jahren möglich waren. Die Kälte und der viele Schnee haben also doch etwas Gutes. Anstatt im kalten Sonnenlift im eisigen Wind hin und hergeschaukelt wieder hochfahren zu müssen, konnten wir danach immer gemütlich die Gondel nehmen. ... (Luca und Leon)

5. Tag, Dienstag, den 27.02.2018

Frische Bergluft und Bewegung den ganzen Tag machen müde - ohne den Weckservice von Herrn Schorcht würden einige wohl das Frühstück verschlafen. Nach der Paarerwärmung mit Skistöcken ging es auf die blaue Piste. Auch Ziehweg und Rampe standen wieder auf dem Programm. Frau Sacher war dabei Kamerafrau und opferte glücklicherweise nur ihre Körperwärme: "Oh, ist das kalt, mir fällt gleich die Hand ab." Nach dem Mittagessen fuhren alle Gruppen zum Schlepplift und erwärmten sich gemeinsam mit Handschuhwanderstaffeln. Die privaten Skilehrerinnen Laura, Hanna, Kim und Lavinia aus Klasse 8 beobachteten ihre jüngeren Skischüler beim Berg abfahren und gaben wichtige Hinweise. Zum Schluss ging es für einige wieder die Rampe herunter.  "Nicht schnell fahren ist gut, sondern richtig fahren ist gut!"          (Luca-Elias)    

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Die Fortgeschrittenen -Gruppe übten am vormittag fleißig Stemmschwünge mit Fersenschub und eroberte dann dieTalabfahrt bei Sonnenschein , -12°C-kalter Bergluft und super griffigem Schnee.  Alle Skifahrer kamen ohne Sturz unten an und konnten die Gondel zur Auffahrt nutzen.

 

6.Tag, Mittwoch, den 28.2.2018

Der neue Tag brachte uns bereits am frühen Morgen Sonnenschein und eine gute Sicht ins Tal.   Gestärkt vom Frühstück und gut aufgewärmt mit dem "Virusspiel" fuhren sich die Anfänger und Fortgeschrittenen zunächst auf der blauen Piste ein.Dann übten die Anfänger weiter am Parallelschwung , während die Forrtgeschrittenen über die "Rampe" zum Arbiskogel fuhren. Hier gab es eine "Schlacht" im Pulverschnee und "Rodeln mit Poporutschern" Anschließend übten wir fleißig den Parallelschwung mit  Stockeinsatz erprobten. Als Höhepunkt des Vormittages wagten sich alle an die Talabfahrt, die für einige eine neue Erfahrung mit steileren Hängen und zum Teil eisigen Abschnitten war. Doch trotz einiger Stürze - ohne Folgen - kamen wir gut an der Talstation der Gondel an und konnten  bequem auffahren. Ein Besuch des "Eisschlosses" und rasanten Fahrten auf der Tubingbahn beendete  das Vormittagstraining.   Was wohl der nächste Tag bringt?  (Leonie,Tamara)

Ab 14 Uhr waren wir gestärkt von "Kaiserschmarren" wieder auf dem Hang. Da erlebten wir eine Überraschung: wir durften zum ersten Mal zur roten Piste fahren.  Zunächst halfen uns die Fortgeschrittenen bei der erstmaligen Nutzung des Sesselliftes zum Arbiskogel. Es war schön, alles von oben zu sehen. Wir  konnten  unsere erlernte Technik auf der roten Piste beweisen. Alles verlief gut. Es war ein schönes Erlebnis, die Halfpipe zu fahren.  So gingen wir die tägliche Hausaufgaben-Zeit  locker an.  (Darius)

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Heute war es endlich soweit: Wir, die "Könner"-Gruppe, durften in der Zillertal-Arena auf die Piste. Noch bevor die anderen das Haus verließen, waren wir mit selbst geschnürtem Proviantpaket (um nicht zu hungern) schon auf der Talabfahrt in Richtung Skibus unterwegs, der uns aus aus unserem kleinen, aber feinen, Skigebiet "Hainzenberg" zum größten Skigebiet im Zillertal brachte. Von Zell aus gondelten wir bei schönstem Sonnenschein ins Gebiet und starteten auf mehreren roten Pisten. Nach und nach "arbeiteten" wir uns bis auf 2500 Höhenmeter (mit tollem Alpenpanorama) vor und fuhren dann Richtung Gerlos wieder bergab. Dort waren eine Slalomstecke und eine Speed-Piste eingerichtet. Wir ließen uns die Gelegenheit natürlich nicht entgehen und fuhren beides mit viel Spaß durch. Nun hatten wir alle mächtig Hunger (das Lunchpaket wurde bereits während den langen Wartezeiten an den Liften verputzt) und planten nach einer letzten Liftfahrt die Mittagspause ein, die nach einem Stockverlust  und einer anfänglich falschen Hütte mit notwendigen Umzug doch sehr lang ausfiel. Wir konnten deshalb nur noch wenige Pistenkilometer fahren und nahmen die Talabfahrt nach Gerlos. Ab ging es im rappelvollen Skibus zurück nach Hainzenberg und hinauf zum Hotel, wo nicht nur die anderen, sondern auch noch ein bisschen Hausaufgaben auf uns warteten. (Niclas)

 

7.Tag, Donnerstag, den 01.03.2018

Routinemäßig liefen wir heute Morgen alle zusammen unsere Aufwärm-Runden in Skischuhen ums Haus. Danach ging für uns „Anfänger“ von der blauen Piste gleich auf die rote Piste und erstmals auf die Sonnenalm, wo wir bis zum Mittag entspannt fuhren. Am Nachmittag teilten wir uns in unsere „Wettkampf-Gruppen“ für Freitag auf und übten unsere Choreographie.
(Benedikt)

Fortgeschrittenen-Gruppe: Ein „wilder“ Skitag begann mit Erwärmung beim „Virusspiel“ - gefangene Spieler wurden versteinert und erlöst durch Umarmung zweier freier Spieler). Dann fuhren wir mehrmals die rote Piste und durften sogar unsere Technik auf der schwarzen Piste (die steilste im Skigebiet) erproben – keiner aus unserer Gruppe fiel hin. Nach der Mittagspause wurden Teams für den Abschlusswettkampf gebildet. Wir hatten die Aufgabe, eine Choreografie aus den erlernten Techniken einzuüben. Kurz vor der Schließung der Lifte durften wir noch zum Arbiskogel in 1836m auffahren. Dort kehrten wir im „Sonnenstüberl „ ein – manche kauften sich Pommes, Apfelstrudel, Currywurst, Almdudler oder Tiroler Cola. Wir genossen den Sonnenuntergang, machten Fotos und eine Schneeballschlacht. Der Tag hat mit gut gefallen, bes. das schnelle Fahren und das Üben für die Kür . Ich freue mich schon auf morgen. Das Skilager kann ich nur weiterempfehlen.
(Julian)

Die Könner: Am Vormittag konnten wir nochmal alle Pisten inklusiver Talabfahrt befahren. Ab 12 Uhr war nochmal Gelegenheit, die Tubingbahn einzeln oder in großen Tube-Ketten zu nutzen. .... Am späten Nachmittag ließen wir auf dem Arbiskogel den Skitag bei Apfelstrudel ausklingen.
Nach Sonnenuntergang und einer lustigen Schneeballschlacht fuhren wir wieder in den Berggasthof auf Skiern zurück.
(Leah und Finn)

8.Tag, Freitag, den 02.03.2018

Dies war unser letzter, aber keineswegs langweiligster Tag. Gleich nach dem Frühstück ging es los mit dem Skiwettbewerb. Als erstes wurde unser Können auf Skiern u.a. mit Gleichgewichtsübungen, Wurftests und Skatingtechnik geprobt. Anschließend hatte jede Gruppe ihre Choreografie vorzustellen, eine Slalomparcour einzeln auf Zeit zu absolvieren und eine bestimmte Strecke in der Gruppe in so schnell und sicher wie möglich zu befahren. Als Abschluss gestaltete jede Gruppe eine originelle, einfallsreiche und schöne Schneeskulptur – der Fantasie waren dabei kein Grenzen gesetzt. Nach einem Gruppenfoto und einer kurzen, aber großen Schneeballschlacht ging es zum allerletzten Mittagessen in unseren Berggasthof. Nachmittags gaben wir im Tal die Skier ab, einige nahmen dazu die letzte Talabfahrt. So endet nun langsam aber sicher unsere Skiwoche in den Alpen auf dem Hof Gerlosstein und morgen geht es nach Hause. Also: Bis dann, ihr Berge, bis dann, du Schnee, bis dann, Skier und Tubing-Reifen, bis nächstes Jahr auf dem Gerlosstein. (Hannes)

 

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Nachtrag für Freitag und Samstag, 2./3.3.18

Wir sind alle wohlbehalten zu Hause gelandet!!

Die Rückgabe der Skier am Freitagnachmittag wurde für unsere Könner und Fortgeschrittenen nochmal zum Highlight: sie konnten mit den Skiern das Tal erreichen! Das war lange nicht möglich!! Einige Skischüler liehen für die abendliche Rodeltour einen Schlitten. Dann ging es ein letztes Mal mit der Gondel bergauf zum Gasthof. Duschen, Kofferpacken, Zimmer aufräumen waren angesagt.

web20Nach dem letzten Abendessen im Gruppenraum nahmen die Rodler bei Schneefall und unter Flutlicht die 7km lange Rodelstrecke in Angriff – das Highlight für viele Touristen im Zillertal, bes. für Holländer in ihren „Krokusferien“. Sie kehrten nach gut einer Stunde gut gelaunt und ohne Zwischenfall wieder zurück.

Nun konnte die abschließende Auswertung mit Taufe der neuen Skihasen und Siegerehrung erfolgen. Entsprechend der markanten Merkmalen der Skiwoche wurden von den Skilehrern Namen wie z.B. „Snowqueen“ , „Langer Safety-Driver“ oder „Kichererbse“ vergeben. Sieger im Gruppenwettbewerb war die Gruppe von Luca Litzenburger.

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Alle Skischüler erhielten für ihre erfolgreiche Teilnahme - jeder in seiner Qualifikation - die "Olympische Skilager - Medaille" .                      

 Ein besonderes DANKE sprachen wir unseren beiden Betreuern Frau Sacher und Ulrike aus, die sich in dieser Woche als                                 „universelle Skilehrer in allen Qualifikationsklassen“ erwiesen.

Insgesamt erhält diese Skiwoche das PrädikatGelungen“ in der Kategorie L.a.a.O.!                                                                                         (C.M.)

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