Abschlussfahrt der 12. Klasse (2025)

Abschlussfahrt Amsterdam
 
Am 18. August 2025 trafen wir uns am Bahnhof in Mühlhausen, um mit dem Zug unsere Reise nach Kassel-Wilhelmshöhe zu starten. Nach einem kleinen Frühstücksimbiss setzten wir mit dem ICE die Anreise nach Frankfurt/Main fort. Aufgrund von Problemen auf der Strecke verzögerte sich die Ankunft, sodass wir den Anschluss-ICE verpassten. Deshalb hatten wir ungewollt zwei Stunden Zeit, den Frankfurter Hauptbahnhof zu erkunden. Die geplante Grachtenrundfahrt mit Abendessen für 18.00 Uhr mussten wir stornieren. Wir nahmen den nächstmöglichen Zug nach Utrecht und fuhren von dort mit der niederländischen Regionalbahn nach Amsterdam Amstel. Wir checkten ins MEININGER Hotel ein, das sich in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof befand, und ließen den Abend nach der aufregenden zehnstündigen Anreise entspannt in einem Burger-Laden oder bei Mc Donalds ausklingen.
 
Am Dienstagmorgen fuhren wir nach dem Frühstück zum Hauptbahnhof. Vor der Grachtenrundfahrt erkundeten wir kurz die Innenstadt. Ab 10 Uhr wurde uns die Geschichte von Amsterdam näher gebracht. Wir konnten Sehenswürdigkeiten und viele einzigartige Häuser betrachten. Nach etwas Freizeit mit tollem Essen und Getränken entdeckten wir einen traditionellen Käseladen und probierten verschiedene Sorten. Anschließend besuchten wir das berühmte Anne-Frank-Haus und sammelten viele Eindrücke über ihr Leben und die Kriegszeit. Danach liefen wir zur Fähre, die uns direkt zum A'DAM Lookout brachte. Dort hatten wir einen 360-Grad-Blick über Amsterdam. Auf dem Dach gab es die Möglichkeit, über die Kante hinaus zu schaukeln und dabei 100 Meter in die Tiefe zu blicken. Am frühen Abend gingen wir in kleinen Gruppen Abendessen. Zum Abschluss des Tages knüpften einige von uns während eines Barbesuches neue Kontakte.
 
Der zweite vollständige Tag in Amsterdam begann um 8 Uhr mit gemeinsamem Frühstück, bevor es wieder einmal mit der Metro zur Station „Bijilmer Arena“ ging. Dort besichtigten wir das Ajax-Stadion. Bei dem Rundgang konnten wir diverse Trikots und die Umkleidekabinen anschauen sowie im Presseraum schon mal für die spätere Trainer-Karriere proben. Natürlich ließen wir auch das Ambiente des Stadions und des Fußballfeldes auf uns wirken. Neue Erfahrungen haben wir am Nachmittag beim Lasertag gesammelt, denn für viele war es ungewohnt mit einer Weste und einer laserverschießenden Waffe durch ein abgedunkeltes Labyrinth zu laufen und seinem Team zum Sieg zu verhelfen. Fazit dieser sportlichen Aktivität: Es hat allen Spaß gemacht, obwohl wir das Zielen definitiv noch üben müssen. Nach einem gemütlichen Abendessen machten einige die nächtlichen Straßen Amsterdams unsicher, während die anderen den Abend in ihrem Hotelzimmer verbrachten.
 
Der Donnerstag startete pünktlich um 8 Uhr mit dem Frühstück. Gegen 11 Uhr traten alle die „Reise“ in die Innenstadt an. Dort angekommen, nagte der Hunger in unseren Mägen. Die Jungen gingen zum Libanesen und die Mädchen Pommes essen. Damit die Boys Zuhause auch etwas erzählen können, ging es für sie mit den beiden männlichen Begleitpersonen wie gewünscht ins Nemo Science Museum. Nach vier Etagen Gehirnschmelze, Gehörsturz, Mutproben und einer Kettenreaktion gab es auf dem Dach endlich ein kühles Spaßgetränk. Zeitgleich war Frau Rohrmann mit den Mädels im Königspalast. Ein beeindruckendes Gebäude. Nach gewisser „Erholung“ im Hotelzimmer haben sich alle wiedergetroffen und fuhren mit der Straßenbahn zum Italiener Abendessen, welches für deutsche Verhältnisse übermäßig teuer war. Zum Nachtisch waren wir in einer Eisdiele mit 47 Eissorten. Die Einheimischen bezeichnen diese als beste der Niederlande. Anschließend erhielten wir die Erlaubnis, länger unterwegs zu sein. Unser Ziel war Oma Rosis Kneipe. Weder Bestellung noch Ausweise waren nötig, denn sie hatte unseren Durst erspäht. Sofort standen fünf heimische Blonde auf dem Jungentisch. Auch die Mädchen wurden mit Spaßgetränken versorgt. Zwei von ihnen trennten sich ab, um in eine Karaokebar zu gehen und Berta kennenzulernen. Doch auch ohne Auftritt klingelten die Glocken und die Heimreise musste angetreten werden. Mithilfe der letzten Straßenbahn erreichten fast alle pünktlich das Hotel. Manche waren der Meinung, früher aussteigen zu müssen. Aus bis heute unerklärlichen Gründen „muteten“ sich diese für die restlichen zwei Kilometer einen Fußmarsch zu.
 
Nach einem letzten stärkenden Frühstück am Freitagmorgen traten wir mit vollgepackten Koffern die Heimreise an. Um Viertel vor zehn bestiegen wir den Zug nach Utrecht, von wo aus wir mit dem ICE nach Frankfurt/Main weiterfuhren. Nach einem schnellen Mittagessen am Bahnsteig setzten wir unsere Fahrt nach Kassel-Wilhelmshöhe fort. Dort mussten wir uns unter großer Konkurrenz einen Sitz- oder Stehplatz in der Regionalbahn nach Mühlhausen sichern. Nach einer zehnstündigen Bahnfahrt wurden alle sehnsüchtig von ihren Eltern in die Arme geschlossen.

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