Skilagerblog 2025

1000100775

Tag 1

Um 22 Uhr sind wir losgefahren und um 8.30 Uhr angekommen. Die Busfahrt war sehr entspannt, im Bus war es angenehm und fast alle haben geschlafen. Nachdem wir angekommen waren, konnten wir gleich in die Unterkunft. Dort bekamen wir dann ein leckeres Frühstück und uns wurden die Hausregeln gegeben. Nach dem leckeren Frühstück haben wir den Ort ein bisschen erkundet und fast alle waren im Billa (ein kleiner Supermarkt) einkaufen. Als die Erkundung abgeschlossen war, durften wir endlich unsere Zimmer beziehen. Etwas später sind wir losgegangen und die meisten haben ihre Skier, Skihelm und ihre Skischuhe geholt. In der Unterkunft hatten wir dann ein bisschen Zeit für uns. Zum Abendbrot gab es erst Suppe und dann Pommes mit Würstchen. Abends waren alle sehr erschöpft und sind anschließend schlafen gegangen, denn es war ein sehr langer und anstrengender Tag. 
 
Von Lena, Johanna und Elisabeth
 
20250215 154215 

Tag 2

Heute, am 16. Februar, war unser zweiter Tag in Mallnitz und unser erster Skitag. Der Tag war genau durchgeplant und wir wussten bereits, was uns erwartete. Früh um sechs Uhr standen wir auf, machten uns schnell fertig und gingen zum Frühstück. Es war wichtig, gut zu essen, denn Skifahren ist nicht nur ein Vergnügen, sondern auch eine körperliche Herausforderung. Nach dem Frühstück blieb uns noch etwas Zeit, um unsere Skikleidung anzuziehen.

Mit gepackten Rucksäcken für das Mittagessen gingen wir in den Keller, wo unsere Skiausrüstung bereitlag: Skier, Stöcke, Skischuhe – alles, was man zum Skifahren braucht. Komplett ausgestattet machten wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Nach kurzem Warten kam unser „Transport“. Zehn Minuten später waren wir am Ziel. Wir stiegen aus dem Bus und gingen im geordneten Marsch in die Berge.

20250216 144512

Unsere Lehrer gaben uns eine kurze Einweisung, dann begannen wir mit dem Aufwärmen. Dies war notwendig, um die Muskeln zu lockern und Verletzungen zu vermeiden. Das Aufwärmen verlief in guter Stimmung und schon bald begannen wir mit den ersten Übungen. Schrittweise wurden sie anspruchsvoller, bis wir schließlich in zwei Gruppen eingeteilt wurden: Anfänger und Fortgeschrittene. Der Unterschied  lag in der Höhe der Strecke: Die erfahreneren Skifahrer fuhren von ganz oben, während die Anfänger auf mittlerer Höhe trainierten. Doch egal auf welchem Niveau, jeder hatte seine eigenen Erlebnisse – die einen genossen die neuen Herausforderungen, die anderen das gewohnte Skifahren.

IMG 20250216 WA0007

Nach einiger Zeit folgte eine weitere Aufteilung. Unter den Fortgeschrittenen gab es sowohl diejenigen, die seit ihrer Kindheit Ski fuhren, als auch solche, die ihre Technik erst kürzlich erlernt hatten. Unsere Lehrer beobachteten uns aufmerksam, gaben Ratschläge und korrigierten Fehler. Ohne ihre Unterstützung wäre das Lernen wesentlich schwieriger gewesen.

Nach mehreren intensiven Stunden wurde es Zeit für das Mittagessen. Im Hotel wurde keine Verpflegung bereitgestellt, also aßen wir das, was wir mitgebracht hatten. Es bestand aber auch die Möglichkeit, etwas auf dem Berg zu kaufen. Die Pause dauerte etwa eine Stunde und half uns, neue Energie für den Nachmittag zu tanken. Dann ging es wieder auf die Pisten.

IMG 3127

Die nächsten Stunden verbrachten wir mit ununterbrochenem Skifahren. Wir verbesserten unsere Technik, gewöhnten uns an die Skier und gewannen zunehmend an Sicherheit. Als die grundlegenden Bewegungen  leichter wurden, ließ die Anspannung nach und das Skifahren wurde zum reinen Vergnügen. Überall hörte man Lachen, und einige forderten sich sogar zu kleinen Wettkämpfen heraus.

IMG 3124

Doch wie immer geht auch das Schönste irgendwann zu Ende. Als unser Skitag vorbei war, versammelten wir uns am Fuße des Berges, spielten Schneeballschlachten und warteten auf die letzte Gruppe. Nachdem alle zusammenkamen, gingen wir zur Bushaltestelle und traten die Rückfahrt an. Sie verlief genauso wie am Morgen.

Zurück im Hotel konnten wir endlich die Anstrengungen des Tages hinter uns lassen und uns entspannen. Während der freien Zeit beschäftigte sich jeder anders – einige machten​ Hausaufgaben, andere spielten. Anschließend erwartete uns ein reichhaltiges Abendessen, das unsere Energiereserven wieder auffüllte. Am Tisch wurden Witze gemacht, es wurde gelacht und die besten Momente des Tages wurden besprochen.

Nach dem Abendessen trafen wir uns in der Kantine, um den Tag Revue passieren zu lassen. Wir schauten uns Videos an, analysierten Fehler und teilten unsere Eindrücke.

Zufrieden und ein wenig müde verabschiedeten wir uns und wünschten einander einen schönen Abend. So endete unser Tag, voller Adrenalin, Freude und natürlich unvergesslicher Skimomente.

Tag 3

20250217 094945

Heute sind wir um 7 Uhr zum Frühstück gegangen. Nachdem wir uns angezogen haben, sind wir um 8:10 Uhr mit dem Bus zur Station/Piste gefahren. Dort angekommen haben die Anfängergruppe und die Fortgeschrittenen-Gruppe begonnen, ihre Techniken zu verbessern. Geübt wurde hierfür auf der blauen Piste. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Die Experten-Gruppe hat zunächst kurze Schwünge trainiert. Nach der Mittagspause von 11:20 bis 12:00 Uhr ist die mittlere Gruppe über eine kleine Rampe gesprungen. Währenddessen ist die Expertengruppe 5x die Schwarze Piste gefahren. Das fanden alle ziemlich cool, da es mal eine Abwechslung war. Am späten Nachmittag stand eine Stunde Hausaufgabenzeit an. Zum Essen am Abend gab es wahlweise Putenschnitzel mit Reis oder vegetarisches Schaschlik. Später haben wir mit Freunden geredet, bis wir ins Bett gegangen sind.

Emma, Henriette, Helene

Tag 4

auf dem Gletscher...

Am vierten Tag fuhr die Expertengruppe auf den Gletscher. Um 7:00 Uhr hieß es aufstehen, da wir das Frühstück nicht verpassen wollten. Zum Frühstück gab es wie immer Cornflakes oder Semmel mit Wurst oder Käse. MMMhh, war das lecker! Nach dem Frühstück gingen wir auf die Zimmer, um uns auf den Skitag vorzubereiten. Danach gingen wir, wie gewohnt, in den Skikeller, um unsere Skischuhe anzuziehen und unsere Skier mitzunehmen, jetzt warteten wir gespannt auf den Skibus, welcher uns an die Talstation bringen sollte.

IMG 20250218 WA0001

Nun fuhren wir ungewohnt mit der Zahnradbahn einen Gletscher hinauf. Als wir oben angekommen waren, schauten wir in eine Landschaft voller atemberaubender Pisten, die nur darauf warteten von uns befahren zu werden. Doch leider war es etwas windig und frisch. Doch diese Prise sollte uns nicht vom Fahren abhalten. Wir fuhren die erste Piste Richtung Sessellift, welcher uns an die höchste Stelle des Berges (3122m) beförderte. Wir fuhren eine Piste nach der anderen, bis wir schließlich um 12:00 Uhr zum Mittag gingen. Dort gab es aber einen leckeren Gaumenschmaus: Ein saftiges Wienerschnitzel. Als wir alle volle Bäuche hatten, ruhten wir uns noch eine kurze Weile aus und gingen dann sofort wieder auf die Piste. Bei kaiserlichem Wetter und ein wenig Wind machten wir die Pisten unsicher. An diesem Tag fuhren wir rund 30 stolze Pistenkilometer. Als wir zum Schluss dann noch einmal von ganz oben bis nach ganz unten zur Zahnradbahn gefahren sind, hatten wir eine Menge Spaß.

IMG 20250218 WA0007

Nun fuhren wir den Gletscher mit der Zahnradbahn, wieder hinunter und fuhren mit dem Bus nach Hause. Als wir ankamen, waren wir sehr hungrig und freuten uns schon auf die leckeren Chicken Nuggets und den Kartoffelbrei zum Abendbrot. Nach dem Abendbrot fassten wir noch einmal in unserer Gruppe den Tag zusammen und gingen zu Bett.

Ein fröhliches Ski heil wünschen:
Jonas Seiffge, Malte Müller und Till Neumair

Tag 5

IMG 3235

Heute morgen gab es um 7:30 Uhr Frühstück, da wir erst um 9 Uhr mit dem Bus zu einem, für die meisten, neuem Skigebiet, auf dem Mölltaler Gletscher, fuhren. Die Fahrt zu der Bahnstation, die uns hinauf brachte, dauerte ungefähr 40 Minuten. Dort angekommen wurden wir mit der Standseilbahn auf den Gletscher befördert. Die Abteile der Bahn waren mit Menschen und Skiausrüstung vollbepackt, sodass es sehr eng war. Oben angekommen fingen wir mit einem kurzen, aber effektiven Gruppenerwärmungsspiel an. Aufgewärmt übten wir uns an einem dort vorhandenen, leichtem Hang ein.

IMG 1523

Daraufhin schlossen wir uns einer langen Warteschlange an und fuhren mit einer Gondel auf 2800 Meter Höhe. Wir ordneten uns in die jeweiligen Gruppen ein und sausten getrennt zu den schneeweißen Pisten. Dort angekommen waren wir von den Schwierigkeitsunterschieden zur alten Piste ziemlich überrascht, trotzdem meisterten wir die Herausforderung erstaunlich gut. 13 Uhr machten wir an einer überfüllten Kantine Pause, das Essen war aufgrund der Lage der Kantine ziemlich teuer, doch trotzdem lecker. Nach der ausgewogenen Pause posierten wir für ein Fotoshooting auf der Veranda, die einen atemberaubenden Ausblick über die schneeweiße Landschaft hatte.

IMG 3225

Ausgeruht und gestärkt begaben wir uns auf eine der roten Pisten, die mit 3122 Metern Höhe auf dem Gipfel war. Dort oben konnten wir über viele andere riesige Berge schauen und erblickten auch den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner. Aber lange konnten wir den Ausblick nicht genießen, denn der Tag neigte sich langsam aber sicher dem Ende zu und wir hatten auch noch vor, andere Pisten zu besichtigen. Also ging es steil abwärts und trotz vieler Menschen und schlechten Streckenverhältnissen, wie kleine Schneehügel, sind wir relativ heil wieder unten angekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir nur noch 1 Stunde Fahrzeit, weshalb wir uns dazu entschieden ein paar vorherige Strecken, welche dann zu unserem Unglück vereist und dadurch rutschiger waren, erneut flott runter zu brausen.

IMG 3247

Nach der Stunde konnte man als letzte gemeinsame Fahrt noch einmal 3.5 km talabwärts fahren. Wonach wir uns mit denen, die abgondelten, zusammenschlossen und das Skigebiet verließen. In der Herberge angekommen gab es zum Abendessen Putenschnitzel mit Pommes und für die Vegetarier Karotten-Spinat-Risotto.

Zusammenfassend war heute ein sehr ereignisreicher Tag, an dem wir insgesamt 20km zurückgelegt haben.

Cedric, Sam und Niklas

Tag 6

Heute sind wir um 7 Uhr zum Frühstück gegangen. Nachdem wir unsere Skiausrüstung angezogen haben, sind wir mit dem Bus zur Piste gefahren. Die Fahrt dauerte etwa 10 Minuten.

20250220 084510

Als wir angekommen sind, haben wir ein paar Aufwärmungen gemacht, um uns beim Skifahren nicht zu verletzen. Danach starteten die Gruppen auf der blauen Piste und die Expertengruppe ist zusätzlich auf der schwarzen Piste gefahren.

IMG 3273

Nach der Mittagspause, die von 11:30 bis 12:30 ging, haben die Lehrer uns in 3 Teams eingeteilt, welche aus Anfänger, Fortgeschrittenen und Experten bestanden. Diese studierten sofort die Choreografe für den Wettbewerb am Freitag ein. Dafür gab es zwei Stunden Zeit. Nach den zwei Stunden warteten wir auf den Bus, der uns zu unserer Jugendherberge brachte. Am späten Nachmittag durften wir in das Hallenbad in Mallnitz oder in den Supermarkt Billa. Am Abend konnten wir mit Freunden spielen oder uns unterhalten. Anschließend sind wir zur Nachtruhe, um 22:00 Uhr schlafen gegangen.

Leonie Schäfer, Fabienne

Tag 7

20250221 115223

Heute morgen sind wir um 06:00 Uhr aufgestanden. Kurze Zeit später sind wir zum Frühstück gegangen. Dann sind wir 07:45 Uhr zum Skikeller gekommen, um unsere Skischuhe und Skier abzuholen. Danach sind wir mit dem Bus zur Ankogelbahn gefahren. Dort haben wir mit unserer Skiolympiade angefangen. Bei diesen kurzen Spielen hat das Team TIEFSCHNEETAUCHER dominiert. Als nächstes übten wir kurz unsere Chroreografien, die wir dann auch vorführten. Die nächsten Aufgaben waren Slalom fahren und Notbremsen.

20250221 084345

Um 10:45 Uhr haben wir uns an den Gondeln getroffen, um auf den Berg zu fahren. Dort haben wir auch Mittag gegessen. Als wir mit dem Essen fertig waren, sind die Anfänger wieder mit den Gondeln nach unten gefahren. Währenddessen sind die Fortgeschrittenen die schwarze Piste runter gefahren. Als wir mit der Gondel unten ankamen, haben wir erfahren, dass zwei unserer Schüler gestürzt sind. Kurze Zeit später kam ein Hubschrauber, der sie ins Krankenhaus gebracht hat.

Wir fuhren mit dem Bus zurück ins Hotel und aßen am Abend Pizza. Kurz nach dem Abendessen wurden die beiden Verletzten Schüler zurück zum Hotel gefahren. Zum Glück gab es keine schwerwiegenden Verletzungen. Nach dem Abendessen haben wir leider schon wieder unsere Koffer gepackt, die Zimmer aufgeräumt und Spiele gespielt. Dann sind wir ins Bett gegangen.

Eric-Leonhard, Oskar, Levin und Emil

20250221 124429

Tag 8

Heute ist leider unsere schöne Skiwoche zu ende und wir treten unsere Heimreise an. Wir wurden alle ca. 06:30 Uhr von den Lehrern und den Begleitpersonen geweckt. Da es um 07:00 Uhr Frühstück gab, sollten wir in diesem Zeitraum noch die übrigen Sachen packen, uns fertig machen, um dann schlussendlich unsere Koffer vor das Haupthotel gegenüber der Jugendherberge zu bringen. Nach dem Frühstück sind wir in das Hotel gegangen und haben uns in der Lounge hingesetzt, um zu warten, bis der Bus im Zeitraum von 08:00-11:00 Uhr anfährt. Als er ca. 09:00 Uhr kam, wurden unsere Koffer in den Reisekoffer-Bereich gebracht und wir konnten in den Bus einsteigen. Wir haben insgesamt 3-4 Pausen auf der Fahrt eingelegt, welche um die 15-20min dauerten. Nach einer sehr langen und auch anstrengenden Fahrt sind wir um ca 19:45 Uhr am Parkplatz vom Seiler-Gymnasium angekommen.

Thea, Leonie M.