
Tag 1 (10.01.26)
Morgens um 7:30 Uhr kam unser Bus in Österreich, Hainzenberg an. Danach brachten wir unser Gepäck, über die Gondeln, zum Gasthof Gerlosstein. Um 12:20 Uhr gab es eine Belehrung und danach aßen wir Mittag. 2 Stunden später kamen wir in unsere Zimmer, wir bezogen diese und danach fand die erste Ski-Übungsstunde statt.

Wir übten ungefähr bis 16 Uhr, danach gingen wir zurück zum Gasthof und aßen 2 Stunden später zum Abendbrot. Durch die lange Busfahrt waren alle sehr erschöpft, so ging unser erster Tag vorbei.
Lia, Oskar B.
Tag 2 (11.01.26)

Wir sind 7:45 Uhr aufgestanden, haben gefrühstückt und uns für die Piste fertig gemacht. Danach wärmten wir uns mit Frau Müller auf und gingen zum Zauberteppich. Darauf fuhren wir 1-2 Bahnen hoch und runter. Die Anfänger übten mit Herrn Schorcht und Frau Müller weiter und die Fortgeschrittenen fuhren die eine blaue und die erste rote Piste hinunter. Dann ging es ins Hotel um Mittag zu essen - Kaiserschmarrn ;).

Mit gefülltem Magen ging es in die 2. Runde. Die Anfänger haben weiter am Zauberteppich Pizza und Pommes geübt, während die fortgeschrittenen Fahrer das erste Mal mit einem Sessellift nach oben gefahren sind. Danach ging es noch mal auf die rote Piste und dann war der Skitag abgeschlossen.
Oskar D., Lewin, Karl
Tag 3 (12.01.26)
Am Montag ging es nach dem Frühstück direkt los ins Skigebiet. Dort wurden wir in Gruppen eingeteilt. Die mittlere Gruppe startete auf der Übungspiste, um erst einmal wieder ein Gefühl fürs Skifahren zu bekommen. Währenddessen nutzten die Fortgeschrittenen die Zeit und fuhren schon die blaue Piste.
Nach dem Einfahren wurde es für die mittlere Gruppe richtig spannend, denn wir fuhren zum ersten Mal eine richtige Piste. Dafür mussten wir auch mit dem Tellerlift fahren, was für viele eine große Herausforderung war. Bei der ersten Fahrt sind einige hingefallen und lagen plötzlich im Schnee. Trotzdem haben wir es alle nach oben geschafft, auch wenn manche ziemlich fertig waren.

Zum Mittagessen (Germknödel) gab es verschiedene Meinungen. Wenn man sich die Gesichter angeschaut hat, konnte man sofort sehen, wie unterschiedlich das Essen ankam: Manche haben gelacht, andere sahen aus, als müssten sie gleich weinen. Zum Glück hatte Anni Instantnudeln dabei, die Nele und Isabel den Tag gerettet haben.

Nach dem Mittag fuhren die Fortgeschrittenen auf die rote Piste und bekamen von Herrn Schorcht Aufgaben, wie Stockeinsatz oder Hoch-Tief-Bewegung. Die mittlere Gruppe probierte sich noch einmal an dem Ziehweg. Das Problem war nur, während die fortgeschrittene Gruppe schon wieder an der Einfahrt der roten Piste war, wartete die andere noch auf Karl, der schon wieder im Lift abgeschmiert war. Aber großes Lob an ihn, dass er ihn zu Fuß ohne Pause hochgelaufen ist. Nach einer kurzen Abfahrt ging es zurück ins Hotel, wo wir den Abend gemeinsam entspannt ausklingen ließen.

Ivy, Nele, Isabell
Tag 4 (13.01.26)
Nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir in den 4. Tag.

Wir waren weiterhin in 3 Gruppen unterteilt. Die Profis sind den gesamten Tag auf der roten Piste unterwegs gewesen und haben an ihrer Technik gearbeitet, hin und wieder gab es kleinere Schwächeanfälle bei den Tiefschneefahrten und sogar einen Sturz aus dem Lift, der aber ohne Folgen blieb. Die mittlere und inzwischen fortgeschrittene Gruppe wagte sich zum ersten Mal einen steilen Hügel auf der blauen Piste hinunter. Betreut wurden sie dabei von Frau Müller und Frau Sacher. Glücklicherweise verletzte sich keiner. Die Anfänger entschieden sich die Grundlagen zu festigen.

Erschöpft vom langen und anstrengenden Tag trafen sich alle zum Abendbrot wieder. Wir durften zwischen Lasagne und Nudeln auswählen. Danach ging es pünktlich zur Nachtruhe 22:00 Uhr entkräftet ins Bett.
Fabienne, Selma, Anni
Tag 5 (14.01.26)
Wir sind am Mittwoch gegen sieben Uhr aufgestanden und gingen um acht Uhr zum Frühstück. Es gab Brötchen oder Cornflakes. Danach sind wir in unser Zimmer gegangen und haben uns ein wenig ausgeruht, bevor wir unsere Skisachen angezogen und in den Skikeller gegangen sind. Dort haben wir unsere Skischuhe angezogen, uns am Schlepplift mit tollen Übungen von Herrn Schorcht und Levin aufgewärmt und sind anschließend mit dem Schlepplift nach oben gefahren. Danach machten wir mehrere Abfahrten und übten das Carven, das Herr Schorcht gefilmt hat. Außerdem haben wir Rückwärtsfahren, 360°-Drehungen und Synchronfahren geübt.

Zum Mittagessen gab es Tomatensuppe und Kaiserschmarrn. Nach dem Mittagessen konnten wir uns entscheiden, ob wir mit Frau Müller Skifahren oder mit Herrn Schorcht und Frau Sacher rodeln gehen wollten. Wir entschieden uns für das Skifahren. Es war sehr toll, da wir auf vorgegebenen Abschnitten größtenteils alleine fahren konnten. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Das Schlittenfahren war ebenfalls sehr lustig. Die Strecke fühlte sich viel kürzer an, als sie eigentlich war, und wir legten zwischendurch kurze Pausen ein, da manche nicht so schnell waren wie die anderen. Insgesamt war die Strecke 7 km lang, wir sind sie zweimal gefahren und waren dabei bis zu 45 km/h schnell.

Der Tag an sich war sehr schön, da es zum Abendbrot noch Chili con Carne gab und wir am Abend ein bisschen Fußball geguckt haben.
Emil, Eric
Tag 6 (15.01.26)
Nach einem viel zu frühen Weckerklingeln ging es heute wieder auf die Piste. Anfangs herrschte noch etwas Chaos beim Anziehen, doch oben angekommen gaben wir unser Bestes.

Es gab ein paar Stürze, viel Gelächter und große Erfolgsmomente, wenn eine Abfahrt ohne Hinfallen geschafft wurde. Am Nachmittag fuhren wir alle gemeinsam mit dem Sessellift auf die rote Piste, um den Sonnenuntergang zu genießen. Oben angekommen, aßen wir Apfelstrudel, und viele Kinder machten schöne Bilder vom Sonnenuntergang.

Als uns jedoch kalt wurde, fuhren wir gemeinsam die rote Piste hinunter – mal elegant, mal eher kreativ. Am Ende sind alle heil unten angekommen. Am Abend waren wir erschöpft, aber zufrieden mit einem gelungenen Skitag.

Sophia, Leni, Henriette
Tag 7 (16.01.26)
Am Freitag war etwas Besonderes geplant, nämlich die Wettbewerbe zum Abschluss des Skilagers. Dafür wurden wir in Gruppen eingeteilt: die Spitzefliegen, die Elefantenfüße und die Pistenpiraten. Wir bekamen verschiedene Aufgaben, bei denen wir Punkte sammeln konnten, zum Beispiel Slalom fahren oder auf der Piste ein Rätsel auf Zeit lösen. Der Höhepunkt dieser Wettbewerbe war die Choreografie, die sich die Gruppen gemeinsam ausgedacht hatten. Nachdem sie ein wenig Zeit zum Üben gehabt hatten, mussten sie diese vorführen, und die Lehrer bewerteten sowohl die Aufgaben als auch die Ausführung.

Nach dem Mittagessen packten wir unser Skizeug zusammen, gingen zur Gondel und brachten alles hinunter zum Skiverleih. Später wurden die Wettbewerbe ausgewertet, und die Neulinge bekamen ihre Taufnamen. Die Gewinner der Wettbewerbe waren die Pistenpiraten vor den Elefantenfüßen, und der dritte Platz ging an die Spitzefliegen. Alle bekamen außerdem noch ein paar kleine Preise dafür, dass sie sich so angestrengt hatten. Es war ein toller Abschluss.

Clara, Amely, Johanna
Zusammenfassung
Alles begann mit einer ziemlich langen Busreise, nach der wir erst einmal froh waren, endlich oben in unserem Gasthof anzukommen. Die ersten Tage vergingen wie im Flug: Während die einen noch vorsichtig die ersten Kurven am Übungshang übten, zog es die anderen schon auf die steileren Pisten. Es gab am Anfang natürlich das übliche Chaos mit den Skischuhen und den einen oder anderen Sturz im Schnee, aber das gehört wohl einfach dazu.
In der Mitte der Woche wurde es für alle spannender. Wir haben uns an neue Lifte getraut, was für manche echt eine Herausforderung war, und standen zum ersten Mal auf „richtigen“ Abfahrten. Auch abseits der Skier hatten wir eine gute Zeit, egal ob wir über das Mittagessen diskutierten, Instant-Nudeln aßen oder gemeinsam beim Fußballschauen entspannten.
Ein echtes Highlight war der Tag, an dem wir uns entscheiden konnten. Die einen feilten auf der Piste an ihrer Technik, während die anderen mit Karacho die Rodelbahn hinunterjagten. Gegen Ende der Woche sind wir dann alle zusammengewachsen. Gemeinsam oben auf dem Berg den Sonnenuntergang bei Apfelstrudel zu genießen und danach zusammen ins Tal zu fahren, war ein Moment, den so schnell keiner vergisst. Nach einem lustigen Wettkampftag mit kreativen Choreografien zum Abschluss waren wir zwar alle körperlich am Ende, aber glücklich.
Am letzten Tag hieß es dann Abschied nehmen. Schon um 5 Uhr morgens sind wir aus den Betten gesprungen, um die Zimmer fertig zu machen, und haben kurz darauf unsere Koffer zur Gondel gebracht. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück und dem Packen der Lunchpakete ging es mit der Gondel hinunter ins Tal. Um 8:30 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat. Über einen Zwischenstopp bei McDonalds in der Nähe von Nürnberg und ein paar weiteren Pausen ging es zurück, bis wir schließlich gegen 19:30 Uhr wieder sicher in Schlotheim angekommen sind.
Maxim